SETUP
FerdinART Veranstaltungsraum

AUSSTATTUNG

  • Raumgröße 51 m2
  • Bestuhlung für bis zu 35 Personen möglich
  • LED Zweifarben Beleuchtungssystem
  • Beamer 
  • Soundsystem

Dieser Raum kann als Ausstellungsraum, Vortrags- & Schulungsraum, für Lesungen & Firmenfeiern oder aber auch im Rahmen einer privaten Feier, Essen, Partys…. genutzt werden.

Ab einem Umsatz von EUR 250.- wird der Raum inkl. Technik, Bestuhlung, Tischen, Tischtüchern, Geschirr & Besteck gratis zu Verfügung gestellt, darunter wird eine Mietgebühr von EUR 100.- verrechnet.

Der Veranstaltungsraum kann von Herrn Ferdinand Kaffeehaus gastronomisch versorgt und bedient werden.

AKTUELL
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Manuela Häußler, geboren 1978 in Karl-Marx-Stadt, spätestens seit Ihrem 16 Lebensjahr begeisterte Fotografin.

 

Kunst in der Krise?! Oder der Weg zur Kulturhauptstadt

Wie gelingt Kunst in Pandemiezeiten? Fördert ein Lockdown die Kreativität? Welche Antworten gibt es auf die zahlreichen Skeptiker:innen?

Sechzig lokale Künstler:innen trotzen der Krise und zeigen wie Kulturhauptstadt geht. Einige Werke durften, nach einem Publikumsvoting, in Chemnitz bestaunt werden. Doch nie hingen sie neben- und miteinander.

Jedes Plakat erzählt seine eigene Geschichte im Umgang mit Covid-19, den Einschränkungen, der Rücksichtnahme, dem Blick auf unsere Stadt.

Vom 17. September bis 15. Oktober sind diese in der Galerie FerdinArt zu besichtigen.

 

„KUK 2025“ präsentiert Werke von:

Michael Goller, Anke Kampe, Andreas Schönhoff, Steffen Jacob, Johannes Schultchen & Jounes Tabarani, Sarah Fiedler, Jörg Geipel, Bettina Haller, Karsten Mittag, Manuela Häußler, Thomas Ranft, Rainer Maria Schubert, Osmar Osten, Hannes Stoll, Sylke Spröd, Stephanie Brittnacher, René Di Carlo, Steffen Volmer, Dagmar Zemke, Pia Herold, Dirk Wägner, Ingolf Höhl, Atelier Lichtblau, Franziska Kurz, Marian Kretschmer, Dieter Wuschanski, Raimund Friedrich, Konrad Schubert & Alexander Dreyhaupt, Steffen Hoyer, inesj.plauen & Karina Iwe.

Herr Ferdinand bietet mit seinem neuen Veranstaltungsraum - Raum für Vernissagen, Veranstaltungen, Workshops, Seminare, Feiern und vielem mehr. Ausgestattet mit allen technischen Möglichkeiten, wie perfekte Raumbeleuchtung, Beamer, Soundtechnik und WLan können Sie diesen Raum für ihr Event mieten.

HISTORIE
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Jean Schmiedel, geboren 1963 in Karl-Marx Stadt. Gelernter Maurer und seit 36 Jahren freischaffender Künstler.

 

VON CHEMNITZ NACH NEW YORK UND WIEDER ZURÜCK

 

Jean Schmiedel lernte zunächst das Maurerhandwerk. Nach einem schweren Unfall 1982 und langem Krankenhausaufenthalt begann er, sich künstlerisch zu äußern. Schon immer hatten es ihm die dunklen Seiten des Lebens angetan. Mit seinem durch tage- und nächtelanges Zeichnen und Malen kultivierten Talent brachte und bringt er die Abgehängten, Verlorenen, die Gestrauchelten, Gefallenen, aber auch die Leidenschaftlichen, Besessenen, Sehnsüchtigen auf Papier und Leinwand. Abgehärmte, weißhäutige, schmale Mädchen, die sich malschamhaft, mal stolz ihrer Sexualität und des Eros‘ versichern, Männer, die in schnellem Sex Liebe zu finden hoffen, vom Leben gezeichnete Gesichter, in denen schwarze Farbfäden die Haut durchkreuzen.

Mit seinen Bildern erweist Jean Schmiedel Menschen, mit denen es das Leben oft nicht gut gemeint hat und die es vielleicht auch selbst mit dem Leben nicht gut meinen, die Barmherzigkeit des genauen Blicks, der Aufmerksamkeit, des Mitgefühls. Es ist, als wären in Jean Schmiedels Bildern die Figuren aus Hubert Selbys grandios erschütternden Roman „Letzte Ausfahrt Brook-

lyn“ auferstanden, als würden die frühen Tom-Waits-Songs aus den Hinterzimmern der Bordelle, Bars, Spelunken zu Bildern, als begebe er sich mit den zerrissenen Gestalten aus Paul Celines Romanen auf eine „Reise ans Ende der Nacht“. Es geht nicht klinisch rein und auf Hochglanz poliert zu in Jean Schmiedels Bildern – sie riechen nach Blut, Schweiß und Tränen, nach Rauch und Asche, nach Absteige, nach Klo, das mal gereinigt werden müsste – aber in ihnen ist echtes Leben, echte Leidenschaft, echte Verzweiflung, Begehren, Lebenslust und Lebensmüdigkeit, wie man sie kaum findet in der oft ästhetisierten, in sich gekehrten Kunst der Gegenwart. 

Auszug: MATTHIAS ZWARG: Freie Presse Chemnitz, 7. September 2019

 

``Wendungen``

Heidi Popovic

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Impressionen

Heidi Popovic, geboren Anfang 1970, als C. Poelzler, in Wien. Studierter Bühnenbildner und Tapissier (Bildteppich).

 

VON DER KUNST DER VERMEINTLICHEN HARMLOSIGKEIT

Christian Pölzler schickt in seinen Werken erstmal Heidi Popovic vor, um Kontakt mit dem Betrachter, der Betrachterin, aufzunehmen. Heidi Popovic ist sozusagen die Vorhut Pölzlers.

Der Name Heidi Popovic alleine beschreibt schon die Liebe zum Doppelsinn: ein Amalgam aus dem naturverbundenen Schweizer Kinderstar Heidi, dessen Welt angeblich die Berge sind und dem neurotischen, besessenen, von Woody Allen für die Komödie Whats new Pussycat? geschaffenen Psychoanalytiker, der in der deutschen Synchronfassung Dr. Nikita Popovic heißt. Wer kommt auf so eine Idee? Pölzler, ein begeisterter Beobachter. Mit diebischer Freude und nahezu betulicher Akribie macht sich der Künstler an jene Sujets heran, die ihm die moderne Welt vor die Füße bzw. in den Computer wirft.

Eine Welt deren ExponentInnen scheinbar freundlich sind. Eine Welt, in der die Fernsehmoderatorinnen lächelnd und in verständnisvollem Plauderton ihr Opfer – pardon – ihren Gast – ihre neue beste Dreiminuten- freundin – demütigen und sezieren. Die als Freundin getarnte Domina. Freundinnen-Haft. In harmloser Atmosphäre wird Verborgenes geradezu freimütig dar- gelegt, ausgestellt, betrachtet, betatscht. Die nette Form, die irreführende Verpackung, die bis zur Unkenntlichkeit gecoachte Gemeinheit beschäftigt Pölzler. Freundlichkeit ist nicht mehr Ausdruck des Wohlwollens, sondern perfide Falle. In diesem Sinne ist Christian Pölzler ein lächelnder Fallensteller und nützt die Wahrnehmungsverzögerung des Publikums, um auf das Verborgene hinter dem Offensichtlichen aufmerksam zu machen.

Heidi Popovic ist nicht Christian Pölzlers alter ego: Pölzler sammelt, Heidi Popovic formt. So entsteht zum Beispiel eine prächtig leuchtende Biedermeiertapete aus einer Komposition von Gasmasken, Anal- plugs mit Vibrationsfunktion und Kalaschnikows. Menschen neigen gemeinhin zu der Haltung “Gurke ja, Dildo nein!” Pölzler weigert sich strikt, dass Gegenstände, ob Dildo oder Gartenzwerg, aufgrund ihrer Form diskriminiert werden und gewährt ihnen so in seinen Bildern ausnahmslos Asyl.

Ausgewogene Formen, Symmetrie im Bildaufbau, ansprechende Farben, auf den tausendstel Millimeter präzise Vektorgrafiken, so mögen wir uns in Sicher- heit wiegen, dass dies eine angenehme Begegnung ist und verweilen vor dem Werk. Wie bei einem Vexierbild entsteht nun auf den zweiten Blick ein anderes Bild: sorgsam geordnete Laborratten knabbern nun doch das süße Babygesicht an, die rote Lochzange nähert sich dem rosa Stöckelschuh, die Gerbera steckt in einem Kondom, der lächelnde Partytiger besteht aus dem Antidepressivum Seroxat.

Doch wäre es nicht im Sinne des Künstlers, in jedem Werk Doppeldeutigkeit zu vermuten. Manchmal ist Heidi Popovic einfach nur eindeutig oder wie Sig- mund Freud es einmal formulierte: “ Manchmal ist eine Zigarre einfach nur eine Zigarre.”

Christian Pölzler ist ein Künstler, der gerne gefällt, er fordert a priori von seinem Publikum weder Analyse noch Ergründung seines Werks. Wer sich jedoch interessiert, wird Erstaunliches entdecken: Pölzler berichtet aus Mozarts Zauberwelt, setzt sich mit Adornos radikaler politischer Sicht auseinander und über- legt zwischendurch, ob Hannah Arendts scheinbarer Arroganz ein untrügliches Zeichen ihrer Intelligenz ist. Er lässt Barock und Deutsche Romantik in moder- nem Kleid auftreten und zeigt uns, wie Don Giovanni heute lebt. Das Wissen um Proportion, Farbgebung, Bildkomposition und das perfekte Beherrschen der Technik sind das Fundament, auf dem der Künstler Christian Pölzler steht. So mag es wenig überraschen, dass sein Lieblingsmaler Caspar David Friedrich ist. Manche Geschichten erzählt Pölzler mit nur einem Wort: so malte er einen Zigarrenabschneider von Dupont, verzierte ihn mit der Bourbonschen Lilie und nannte das Werk einfach und logisch „Marie Antoinette“.

Übrigens, lieben Sie Pudel? Ja? Auch faschiert?

 

Michael Rainer Leiter des Instituts für Integrationstherapie, Wien

 

NB: Als ich Kind war, wusste ich, dass Teddybären niemals beißen würden, nach der Begegnung mit der Heidi Popovic Bilderwelt bin ich mir dessen nicht mehr so sicher.

HEIDI POPVIC IM GESPRÄCH AM KUNSTWOCHENENDE „WENDUNGEN“ ZUM THEMA „BUNDESADLER STATT HAMMER UND SICHEL?“

SONNTAG, 29.09.2019, 15 UHR

Ein Kunstwochenende der Chemnitzer Kunstinstitutionen, Galerien und Vereine

WENDUNGEN

 

Unter dem Titel „Wendungen“ findet am vom 28. und 29. September 2019 ein Kunstwochenende statt.Dazu laden Sie unsere hiesigen Kunst- und Kultureinrichtungen ein.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm zum Kunstwochenende finden Sie hier: kunstwochenende-wendungen.de

``Käs und Keks`` - Für H. C. Artmann

Malerei von Osmar Osten

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Hans Carl Artmann, geboren 1921 in Wien-Breitensee, verstorben im Dezember 2000 in Wien. War ein bekannter österreichischer Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer.

„Artmann als Repräsentant der österreichischen Kultur – läßt sich da ein reim draufmachen? Ist er nicht angetreten, zusammen mit den Freunden zunächst des Wiener Artclubs, dann der Wiener Gruppe, im aggressiven Widerspruch zur ganzen herrschenden , immer noch herrschenden Kultur und ihren Repräsentanten.“

– Klaus Reichert –

Osmar Osten, geboren 1959 in Karl-Marx-Stadt. Gelernter Landschaftsgärtner. Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (1980-1985). Seit 1985 freischaffender Künstler.

„Seine Bilder leben von den dick und scheinbar etwas fahrig aufgetragenen, manchmal fahlen, manchmal quietschbunten Farben und von den kurzen Kommentaren, die fast jede Leinwand oder Pappe zieren und ihnen Leben einhauchen. Ein künstlerisches Leben, das aus dem wirklichen Leben stammt. Denn Osmar Osten sammelt unentwegt Eindrücke: von der digitalisierten Welt, die den Dingen die Seele nimmt, vom Rechtsradikalismus und Rassismus, der den Menschen Mitgefühl und Menschlichkeit nimmt, von skurrilen Begebenheiten im Kunst-, Politik- und Wirtschaftsbetrieb.“

– Freie Presse, Die Melancholie des Klassenclowns, e

Andy Warhol

7 Days in the city of the modern

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Clemens Albert Körner

Fotographie

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FerdinART Vernissage

des Künstlers Ferdinand Szechenyi

Herr Ferdinand bietet mit seinem neuen Veranstaltungsraum – Raum für Vernissagen, Veranstaltungen, Workshops, Seminare, Feiern und vielem mehr. Ausgestattet mit allen technischen Möglichkeiten, wie perfekte Raumbeleuchtung, Beamer, Soundtechnik und WLan können Sie diesen Raum für ihr Event mieten.

OPENING

Eröffnung

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